"Leaving Bristol" - gehandelt als einzige Trip Hop Formation Deutschlands, gefeiert als Emopunk-Held, gesehen auf myspace.com/leavingbristol
„Leaving Bristol“ nennt sich der Kreis um das einzige feste Mitglied, den Songwriter, Wahlhamburger und überzeugten Myspacer Karl „Bristol“ Epple, der zwar seine Lieder allein schreibt, singt, spielt und aufnimmt, jedoch live und auf Platte gerne mal mit Gästen kooperiert. Aus Erfahrungen in verschiedenen Bands heraus, beschloss Karl Epple im September 06 solo Musik zu machen und dabei am besten dort anzuknüpfen, wo seine Vorbilder „The Streets“, „Jamie T.“, „Tricky“, „Massive Attack“ und „Faithless“ aufgehört haben. Gerne lässt er sich in die Schublade „Trip Hop“ stecken und ist auf gutem Wege Deutschlands erste große Trip Hop Formation zu werden. Trotzdem: Wer sucht wird immer Anleihen aus anderen Richtungen wie etwa Emo, Electronica, Garage und Rap raushören. Mit aufwendig verschachtelten Beats, verwirrenden Taktarten und imitiertem Cockney wird klargemacht, wo die Sympathien liegen: Beim Tanzen und Träumen, manchmal aber auch beim Trinken und Tränen. Und das alles schön elektronisch und „pretty british“. Stilpuristen werden sich hier in jedem Falle die Zähne ausbeißen! Seit der Gründung konnten etliche Online-Chart-Erfolge verbucht werden, wie etwa die dauerhaften Platz1-Platzierungen auf der Szeneseite www.emopunk.net, die als Deutschlands mitgliederstärkste Musikcommunity gilt. Mit „Don’t go away“ lieferte Leaving Bristol den ersten offiziellen „Die Dr3i“ (Nachfolger von „Die drei ???“) –Song, der auf der Homepage von Europas größtem Hörspiellabel „EUROPA“ veröffentlicht wurde. Weiterhin wurde kräftig geremixt (z.B. für die Berliner Band „Klez.e“ und jüngst für „Wir sind Helden“). 2007 gewann Leaving Bristol den Songwriter-Wettbewerb „Visible Sounds“ der Kunsthalle Emden und vertonte Emil Noldes Aquarell „Madonnenkopf“ mit dem Song „Madonna“, den man sich nun dauerhaft auf einem Sampler und in der Emder Kunsthalle anhören kann. Fast zeitgleich erschien das komplett selbstproduzierte Debütalbum „An approach to style“, das der Formation einen klangvollen Namen in der Electro- und HipHop-Szene, gleichsam wie auf der Pop- und Indieschiene verschaffte. Es ist eine Platte, die sich zwischen allen erdenklichen Genres der elektronischen Musik bewegt und sich auch inhaltlich durchs gesamte Erlebnisspektrum des gerade mal 21-Jahre jungen Musikers durchzieht. Kollaborationen häuften sich an mit Künstlern aus China, der Türkei oder wie in „Girls Ladies Birds Bailey’s“ mit der ersten Reihe der Moskauer HipHop-Szene: Olka Cleveta und MC Mel. Kürzlich entstand das neue Werk: die EP „Second Class Hero – Extended Play“, die sich mit dem Lebensgefühl von Menschen aus der „zweiten Klasse“ beschäftigt, zu denen sich auch Karl zählt. Musikalisch stellt er auch hier die Frage, ob ungerade Taktarten tanzbar sind oder den Hörer zum Entspannen zwingen. Außerdem helfen einige weibliche Stimmgrößen am Mikro aus. Die elektronische Umsetzung von dem eher klassischen Songwriting brachte Leaving Bristol schon des öfteren Vergleiche mit „The Postal Service“, „Ms. John Soda“ und „The Notwist“ ein. Live kann aus dem elektronischen Sound der Platten aber auch schnell ein Akustikset werden. Das funktioniert allerdings auch andersherum. Auch in der Sprache werden keine Limits gesetzt, da sich „Leaving Bristol“ ganz in der Tradition des Stuttgarter „Freundeskreis“ als Band mit internationalem Anspruch sieht. Doch, so wenig wie „Leaving Bristol“ sich auf eine bestimme Richtung festlegt, so wenig kommt in Frage, sich ausschließlich selbst darzustellen. Im Gegenteil: Karl leitet außerdem das „Leaving Bristol Artist Collective (LBAC)“, das talentierten Musikern eine Plattform bieten soll, um sich auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und damit gemeinsam zu wachsen. So erschien bereits das kostenlose Download-Mixtape „Friends on myspace 2007“, das auch viele andere ungesignte Talente hörbar macht. Im Dezember 07 gibt es einen musikalischen Myspace-Adventskalender mit 24 Aufsteigerbands, die alle Mitglied des „LBAC“ sind. Dazu gehören z.B. der geniale Liedermacher Volker K. Buhl, Beatbastler wie „SJR“ und der in Brasilien erfolgreiche „Aufa! Fikri!“, sowie „Katze“ (bekannt durch die Comics in der Zeitschrift „Intro“) und die ehemalige Sam Ragga Band Sängerin Jessica McIntyre. Weitere Informationen und Hörbeispiele gibt’s auf www.myspace.com/leavingbristol .
ich kann mich dem Florian zu 100% anschliessen!
sehr cool!
hast du auch Auftritte, demnächst?
cheers, Donnie